Nachbarschaftsladen

Nachbarschaftsladen

Beim Nachbarschaftsladen handelt es sich um eine klein- bis mittelflächige Form des Lebensmitteleinzelhandels, die sich durch große Nähe zu den Wohnorten ihrer Kunden auszeichnet und deshalb auch zu den Convenience-Shops gezählt werden kann. Es zählen hierzu die SB-Märkte und die wohnortnahen Bäckereien und Metzgereien.

Zeitweise wird auch von Superettes (Österreich) gesprochen, wenn kleine Lebensmitteleinzelhandelsgeschäfte gemeint sind. Auf einer Verkaufsfläche unter 400 m² wird ein Sortiment mit ausgeprägter Breite, aber geringer Tiefe angeboten, das vor allem Güter des täglichen Bedarfs umfasst.

Nielsen hat die Kategorie »Supermärkte klein« für Geschäfte mit einer Verkaufsfläche zwischen 100 und 399 m² vorgesehen; noch kleinere Geschäfte werden von diesem Institut, wenn sie begehbar sind und ein breites Lebensmittelsortiment führen, als «LEH < 100 m²« bezeichnet.(1)

Quelle

Definitionen zur Einzelhandelsanalyse © gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V., 01. Februar 2014, (1) The Nielsen Company (Germany) GmbH (Hrsg.): Handel – Verbraucher – Werbung. Deutschland 2011, S. 30