Forschungspreis für Immobilienrecht

Der gif-Forschungspreis für Immobilienrecht

Erstmals schreibt die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in Kooperation mit der Kanzlei HELLRIEGEL RECHTSANWÄLTE den gif-Forschungspreis für Immobilienrecht aus.

Das Immobilienrecht stellt einen grundlegenden und integralen Bestandteil der Immobilienwirtschaft dar. Es bildet die rechtliche Grundlage für Investitionen, Projektentwicklungen, Mietverhältnisse und Transaktionen – und somit für das gesamte wirtschaftliche Handeln innerhalb der Branche. Mit der Initiierung dieses neues Forschungspreises verfolgt die gif das Ziel, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit immobilienrechtlichen Fragestellungen gezielt zu fördern und die Bedeutung des Rechtsgebiets innerhalb der Immobilienwirtschaft zu unterstreichen.

Die Auszeichnung richtet sich an herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die innovative Beiträge zur Weiterentwicklung des Immobilienrechts leisten. Ziel ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu intensivieren und neue Impulse für die juristische Forschung sowie für die immobilienwirtschaftliche Praxis zu setzen.

Für den Forschungspreis für Immobilienrecht können folgende Arten von Arbeiten eingereicht werden:

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Wer kann teilnehmen?

An der Ausschreibung des Forschungspreis für Immobilienrecht können sich Studierende, Doktorand/innen, wissenschaftliche Mitarbeiter/innen sowie Praktiker/innen beteiligen.

Maßgeblich sind die ausführlichen Teilnahmebedingungen.

Preisträger 2025

Im Rahmen des gif-Researchtages wurde 2025 zum ersten Mal der gif-Forschungspreis für Immobilienrecht verliehen – ein neuer Akzent, der die juristische Perspektive in der immobilienwirtschaftlichen Forschung gezielt stärkt.

Ausgezeichnet wurde Dr. Benedikt Deeg für seine Dissertation „Der Widerruf von (Verbraucher-)Bauverträgen“. Seine Analyse zeigt, dass die aktuelle Rechtslage bei identischen Sachverhalten zu widersprüchlichen Ergebnissen führt – bis hin zu komplett kostenfreien Leistungen für Verbraucher. Daraus leitet er einen klaren gesetzgeberischen Reformbedarf ab und plädiert für eine konsistente, praxisnahe Neuausrichtung des Verbraucherbauvertragsrechts, idealerweise auf europäischer Ebene.

Der mit 1.500 Euro dotierte Preis würdigt eine Arbeit, die rechtliche Komplexität verständlich aufarbeitet und zentrale Impulse für eine zukunftsfähige Regulierung setzt.